Auftraggeber: Galerie Sies und Höke
Leistung: Entwicklung und Montage
Ausstellungsdauer: 8. Mai bis 3. Juni 2006
Ort: Centre d’art contemporain la Synagogue de Delme, Frankreich
Auftraggeber: Jeppe Hein
Leistung: Entwicklung und Montage
Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 17.September 2006
Ort: Privatsammlung, Belgien
Auftraggeber: Jeppe Hein
Leistung: Entwicklung und Montage
Seit November 2006
“This exhibition is in some way a contribution to the beauty, the ugliness, the stupidity and the cheerfulness in life.” Jeppe Hein
Jeppe Hein (*1974 in Kopenhagen) lebt und arbeitet als Künstler in Berlin und Kopenhagen.
Er studierte Kunst (1997-2003) an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen und an der Städel-Hochschule in Frankfurt am Main und wurde schnell sehr erfolgreich. Seinen internationalen Durchbruch hatte er mit einer interaktiven Brunnenskulptur, die 2003 bei der Biennale in Venedig für Aufsehen sorgte. Seine Arbeiten werden weltweit in renommierten Museen und Galerien gezeigt. Eines der zentralen Themen von Jeppe Hein ist die permanente Infragestellung der Allgegenwart des White Cube und der Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Oft werden in seinen Arbeiten Gegensätze zusammen geführt, die beispielsweise Feuer und Wasser oder Mensch und Maschine aufeinander prallen lassen. Die Eingriffe des dänischen Künstlers geschehen auf hintergründige Art: Obwohl sie auf den ersten Blick unbemerkt bleiben, verursacht ihre Präsenz jedoch einen starken physischen und psychologischen Einfluss auf die Betrachter/innen, die zum Entdecken, Erforschen und zum Dialog angeregt werden sollen.
Der „Feuerbrunnen“ wurde von m.o.l.i.t.o.r für den Innen- als auch den Außenraum für den Künstler Jeppe Hein entwickelt. Er wird unter dem Titel “This exhibition is in some way a contribution to the beauty, the ugliness, the stupidity and the cheerfulness in life” von Jeppe Hein ausgestellt. Die Installation wird in der Galerie Sies und Höke in Düsseldorf und im Centre d’art contemporain la Synagogue de Delme in Frankreich gezeigt. Die Elemente Feuer und Wasser, welche im wissenschaftlichem als auch im schöpfungsmythischen Sinn als unvereinbar gelten und im alltäglichen Sprachgebrauch als Gegensatzpaar schlechthin behandelt werden, werden miteinander vereint, ohne dass eins der Elemente die Oberhand über das andere gewinnt. Durch eine Düse im Boden schießt eine ca. 1,80 m hohe Wasserfontäne in die Höhe, während eine Gaszufuhr an gleicher Stelle dafür sorgt, dass ein Feuerstrom durch das Wasser hindurch an der Spitze der Fontäne zu einer Flamme anwächst. Die Installation weckt beim Besucher Gefühle von Gefahr und Bedrohung. Zugleich besticht sie durch ihre formale Ästhetik und technische Perfektion.
Bildnachweis: © Martin Müller

