Ort: Museum der Dinge
Auftraggeber: Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Berlin
Leistung: Gestaltung, Planung, Beratung
Projektzeitraum: Januar 2007 - Juni 2007
Das Museum zeigt einen bedeutenden Teil seiner umfangreichen Sammlungen zur Design- und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts in einer Schausammlung in der Ästhetik eines „Offenen Depots". Die Sammlungsobjekte sind in Mustersammlungen zusammengestellt und vermitteln zum einen die Grundlagen der polarisierenden Werkbundprogrammatik und zum anderen allgemeine Aspekte der Material-, Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Produktkultur. Die Sammlungsobjekte sind in spannungsvollen Konstellationen gegenüber gestellt: Objekte namhafter Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so genannte „Geschmacksverirrungen" oder „Kitsch", substantiell „ehrliche" Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte. Im Sinne einer musealen Versuchsanstalt richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen.




