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Vor den Augen der Welt – Projektion von Fotografien aus Darfur

Ort: Außenfassade des Jüdischen Museums Berlin
Auftraggeber: take 7 GmbH, Berlin
Leistung: Projektleitung
Ausstellungsdauer: 15. bis 22. März 2007

In der Aktionswoche „Darfur: Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vom 15. bis 22. März 2007 machte das Jüdische Museum in Kooperation mit Human Rights Watch auf das Morden und die Menschenrechtsverletzungen im Sudan mit zwei Ausstellungen, einer internationalen Konferenz, einem pädagogischen Begleitprogramm und weiteren Veranstaltungen aufmerksam.

Während dieser Woche wurden jeden Abend ab 19 Uhr insgesamt mehr als hundertsiebzig Fotografien auf je dreißig Quadratmeter großen Leinwänden gezeigt. 
Die Großprojektionen der Menschenrechtsorganisation Darfur/Darfur zeigten Fotos aus der Konfliktregion an der Außenfassade des Jüdischen Museums und lenkten die Augen der Öffentlichkeit auf einen der brutalsten kriegerischen Konflikte der Gegenwart.

Die Bilder zeigten Arbeiten, die zumeist 2004/2005 entstanden waren. Die Architektin Leslie Thomas hatte 2006 acht renommierte Fotografen dafür gewonnen, eine öffentlichkeitswirksame Dokumentation der Krise in Darfur zu erstellen. Allen Beteiligten war es wichtig, bei den Bildern, die das Leid der Bevölkerung zeigten, Würde und Individualität der betroffenen Menschen zu bewahren. Es entstand eine bewegende wie beeindruckende Bilderfolge, die im November 2006 im Holocaust Memorial Museum in Washington, D.C. gezeigt wurde. In Berlin hatte sie erstmals in Europa Station und sollte 2007 noch in 23 weiteren Städten, darunter Boston, Toronto und Kapstadt ausgestellt werden.

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Bildnachweis: © Jüdisches Museum Berlin, Thomas Bruns