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Waldgeschichtliches Museum St. Oßwald

Ort: Nationalpark Bayerischer Wald
Auftraggeber: Waldgeschichtliches Museum St.Oßwald
Leistung: Exponatbau
Projektjahr: 2010

Die Dauerausstellung im Waldgeschichtlichen Museum St.Oßwald erzählt von der Entwicklung und Entstehung der Landschaft über die Geschichte des Waldes bis hin zur Kulturgeschichte des Bayerischen- und Böhmerwaldes. Mit seiner neuen Konzeption zeigt die Ausstellung im Erdgeschoß des Gebäudes die Entstehung der Gesteine und der Landschaft, die durch den Einfluss von Erosion und Gletscher geformt wurde. In der Installation Moorfahrstuhl z.B. reist man zurück in die Geschichte des Waldes und erfährt, wie sich der Wald in den letzten 15.000 Jahren verändert hat. Auch stellen sich die sieben wichtigsten Baumarten vor. Wald ist nicht gleich Wald, davon zeugt die Installation „Waldgesellschaften“ – Umweltfaktoren wie Klima oder etwa Boden bestimmen, wo welche Bäume wachsen und eine Waldgesellschaft bilden können. Die Installation „Walddynamik“ gibt durch Filme und tausende Bilder Einblicke in die Vielfalt, Dynamik und Flexibilität der Natur. Am Ende der Ausstellung blickt eine Eibe zurück auf ihr 1000jähriges Leben und damit auf 1000 Jahre Geschichte des Bayerischen- und Böhmerwaldes.

m.o.l.i.t.o.r. baut zwei Exponate für die Ausstellung, die vor allem Kinder, Jugendliche und Familien ansprechen soll. Auf einem mechanisch drehbaren Zylinder sind verschiedene Baumarten abgebildet, die verschiedenen Tieren zugeordnet werden können. Entspricht die Zuordnung der in der Natur vorhandenen Beziehung, leuchtet ein Signal auf. Bei dem anderen Exponat können die Betrachter/ innen durch ein Fernrohr auf eine künstliche Waldkulisse gucken. Dort können sie Tiere entdecken und bekommen den Namen des Tieres in deutscher, tschechischer und englischer Sprache angezeigt.